Lüften gegen Schimmel - mit den nachfolgenden Strategien sind sie auf der sicheren Seite!

Die wichtigsten Beeinflussungsfaktoren zur Prävention von Schimmelpilzen sind zweifelsohne das Heizungs- und Lüftungsverhalten. Bewusstes, regelmäßiges Stoßlüften und Heizen sind für die Schimmelvermeidung ganz wesentlich. Dies bezieht sich natürlich nur auf Gebäude, die nicht durch gegebene Bauschäden oder schlechte Dämmung feucht werden. Da wäre zumeist eine Modernisierung anzuraten.

Für die normale, reguläre Nutzung aller anderen Häuser gilt:

Lüften gegen Schimmel - mit den nachfolgenden Strategien sind sie auf der sicheren Seite!

Lüften gegen Schimmel - Stichworte

Regelmäßiges Stoßlüften beugt Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden vor.

  • Schimmel hat es gern kühl und feucht. Die nachfolgenden Temperaturen sind als Orientierung zu verstehen: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und der Küche 20 Grad, sowie im Bad 21 Grad. Nachts sollte die Temperatur im Schlafzimmer nicht unter 16 Grad fallen. Regeln Sie die Heizung in Räumen mit unzureichendem Wärmeschutz auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz ab, so dass die Temperatur auch hier nicht unter 16 Grad fällt.
  • Halten Sie die Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen geschlossen.
  • Nicht ausreichend: Einmal täglich Lüften gegen Schimmel. Wenn möglich stoßlüften Sie zwei- bis viermal täglich! Dies bedeutet, die Fenster für mindestens fünf Minuten ganz öffnen (Stoßlüften). Kippstellung ist vergleichsweise wirkungslos, verschwendet Heizenergie und begünstigt Schimmelbildung, weil die Laibungs-Wände auskühlen.
  • Die Lüftungsdauer hängt vor allem von der Wohnungsnutzung, aber auch vom Wetter ab. Je wärmer es draußen ist, desto länger muss gelüftet werden. Als Faustregel gilt: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügen drei bis fünf Minuten, bei wärmerem Wetter zehn bis 15 Minuten.
  • Lüften Sie nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern möglichst nach draußen.
  • Große Mengen Wasserdampf, die z.B. durch Kochen oder Duschen entstehen, möglichst sofort nach draußen stoßlüften. Durch das Schließen der Zimmertüren wird das Verteilen des Wasserdampfes in der Wohnung verhindert.
  • Gleiches gilt für das Wäschetrocknen in der Wohnung: Lüften Sie diese Feuchtigkeit häufiger nach außen ab und halten Sie die Zimmertür geschlossen.
  • Neue, besonders dichte Fenster mit Wärmeschutzverglasung? Jetzt sollten Sie häufiger lüften als früher.
  • Lüftungsgitter in Hochschränken oder Schränke auf Füßen, die etwas weiter von der Wand entfernt stehen, lassen die Luft zirkulieren. Besondere Vorsicht ist an schlecht gedämmten Außenwänden geboten. Dort sollten Sie nach Möglichkeit das Aufstellen großer, hoher Möbelstücke vermeiden, ebenso raumlange Vorhänge.
  • Der Mensch merkt, wann es zu kalt ist. Dies bezieht sich aber nicht so klar auf das Empfinden für Feuchtigkeit. Von daher empfiehlt sich die Nutzung eines Thermohygrometers als kleines Aufstellgerät oder Fenstergriff. Damit lassen sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit prüfen - Sie merken, wann das Lüften gegen Schimmel wieder erforderlich ist.

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