Früher waren Gebäude luftdurchlässig. Heute braucht es dafür ein Konzept.

Ältere Häuser lüfteten praktisch von allein. Durch Ritzen und Fugen in der Bausubstanz kam es auch bei geschlossenen Fenstern und Türen zum Luftaustausch, man spricht von Infiltration. Ein in früheren Zeiten in überwiegend älteren Gebäuden gegebener Luftwechsel galt lange als völlig normal. Neben hoher Energieverschwendung wurde so vorhandene Luftfeuchtigkeit abgeführt.

Dem Wunsch nach Energieeinsparung Rechnung tragend, werden unsere Gebäude heute immer besser gedämmt. Das bezieht sich nicht nur auf die reine Gebäudehülle, sondern auch auf die Türen und Fenster. Es führt natürlich auch zu einer dichteren Bauweise. Neubauten oder energetisch sanierte Gebäude sind nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung gemäß dem Stand der Technik dauerhaft luftundurchlässig abzudichten. Nur so kann ihre Dämmung die Wärme im Inneren optimal speichern.

Was daraus resultiert, sind energiesparende Häuser, die fast die Dichtigkeit einer Thermosflasche besitzen. Außenwände und Dächer weisen damit eine immer größere Luftdichtigkeit auf – das Thema „Lüftung“ bekommt zwangsläufig einen höheren Stellenwert!

Die „neue Dichtigkeit“ ist zwar gut für die Energiebilanz, aber schlecht für die Raumlufthygiene. Für ein gesundes Leben in Innenräumen ist alle zwei Stunden ein kompletter Luftaustausch notwendig.

So verlangt die Energieeinsparverordnung ausreichende Maßnahmen für einen dauernden Mindestluftwechsel, gegebenenfalls durch technische Lösungen.

Die ausschließlich manuelle, herkömmliche Lüftung kann einen solchen Mindestluftwechsel nicht automatisch garantieren.

Allein durch das manuelle Öffnen von Fenstern kann dies nicht garantiert werden – schon gar nicht bei berufstätigen und damit häufig abwesenden Bewohnern.

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